Karnevalskomitee von Breyell u. Schaag 1982 e.V.

 

Die Entstehungsgeschichte unseres Komitees

Die Geschichte des Karnevalskomitees von Breyell und Schaag beginnt 1982. Heinz Küsters und Jakob Bellen vom VBSK (Vereinigte Breyeller und Schaager Karnevalisten) machten deutlich, dass ihr Verein nicht länger alleine in der Lage sei, die Auswahl des Prinzen und die Durchführung des Zuges sicher zu stellen. Man müsse sich bewusst sein, dass für die Fortführung des Brauchtums nicht nur ein neuer Verein, sondern die ganze Breyeller und Schaager Bevölkerung in der Verantwortung stehe.

Daraufhin luden Ortsvorsteher Hans Straver und Stadtdirektor Christian Weisbrich alle Vereine zu einem Gespräch am 17.09.1982 in die Gaststätte Joosten in Breyell ein. Zu diesem Treffen erschienen 12 Vertreter der 40 angeschriebenen Vereine. Die Gründung eines Komitees wurde von allen anwesenden Vereinen begrüßt, die das Komitee in jeder Hinsicht, also auch finanziell unterstützen wollten. Die Ausrichtung eines Karnevalszuges würde immerhin eine Summe von 20.000 DM verschlingen.

Auf dieser Grundlage und um den nicht anwesenden Vereinen noch einmal die Möglichkeit zu geben, entscheidend mitzuwirken, wurde für den 04.10. desselben Jahres ein neues Treffen am selben Ort einberufen. Hierzu wurden auch Vertreter des Werberings sowie des Wirteverbandes eingeladen. An diesem Tag sollte dann auch ein Prinz „ausgeguckt“ werden.

An diesem 4.Oktober 1982 wurde dann das Komitee gegründet, dem Hans Hauser (damals Vorsitzender des Verkehrsvereins) vorstand. Ebenfalls wurde festgelegt, dass das Komitee lediglich die Prinzenproklamation durchführt und keine weitere Sitzung. Dieses neue Komitee traf sich dann am 11.10. wieder um einen Prinzen zu finden und um die Finanzierung des Zuges sicherzustellen.

Auf der Versammlung am  11.10.1982 wurde zunächst der Vorstand gewählt. Der wie folgt aussah:

                                   1. Vorsitzender                                   Hans Hauser

                                   2. Vorsitzender                                   Jakob Bellen

                                   1. Kassierer                                          Hans Lenzen

                                   2. Kassierer                                          Günter Gatz              

                                   1. Schriftführer                                    Heinz Holtstieger

                                   2. Schriftführer                                    Heinz Ramachers sen.

Diskutiert wurde an diesem Abend unter anderem über den Zuschuss der Stadt, den Ausschank am Zugweg, Einnahmen aus Werbung und Prinzenproklamation, den Zuschuss für einen Prinzen und nicht zuletzt die Frage ob ein Zug auch ohne Prinz ziehen sollte. Ein Prinz war nämlich immer noch nicht „gefunden“ worden.

Auf der nächsten Versammlung am 18.10. wurde festgehalten, dass der Prinz mit einer Summe von 4.000 DM bezuschusst werden sollte. Des weiteren wurde beschlossen, dass das Komitee weder als Elferrat noch als Prinzengarde auftreten solle, sondern wie bereits besprochen nur die Proklamation ausrichtet. Die Frage ob der Zug auch ohne Prinz ziehen sollte wurde gegen 22 Uhr unerwartet gelöst als sich mit Prinz Günter II. (Gatz) und Prinzessin Heide I. das neue Prinzenpaar vorstellte. Bei der nächsten Zusammenkunft nahm Hans-Leo Hansen das Amt des 2. Kassierers an Stelle des jetzigen Prinzen ein. Anschließend wurde noch der 12.11.1982 als Termin für die Proklamation festgelegt und die Versammlung geschlossen.

In den darauf folgenden Wochen traf man sich noch häufiger um Dinge wie: das Programm der Proklamation, den Bühnenbau, das Motto („Möt Nette-Taler trecke vör“), den Zugweg, die Musik für denselben, Rundschreiben, Programmhefte usw. zu besprechen.

Sowohl die Proklamation als auch der Zug gingen wie geplant über die Bühne.

Zu den Gründungsmitgliedern am 04.10.1982 gehörten:

Hans-Peter Anstötz, Willi Baltsch, Günter Gatz, Hans-Leo Hansen, Hans Hauser, Heinz Holtstieger, Hubert Hufer, Heinz Küsters. Das Komitee wurde am 7. Februar 1986 in das Vereinregister eingetragen.